Zwei rote Rettungsbojen auf einem Steg

9 von 10 Kindern haben bereits gefährliche Situation im Wasser miterlebt!

Beim letztjährigen Action Camp in Velden konnten wir viele zukünftige Rettungsschwimmerheldinnen und Helden kennenlernen. Dabei konnten wir sie auch fragen, ob sie selbst schon einmal bei gefährlichen Situationen im Wasser anwesend waren. Hier gaben 9 von 10 Kindern* an, schon einemmal eine gefährliche Situation im Wasser miterlebt zu haben, unter ihnen auch der 13-jährige Arian. Er schilderte uns sein Erlebnis so:

„Als meine Cousine 3 Jahre alt war fiel sie ins 2-Meter-tiefe Wasser. Damals war ich 9 oder 10 und ich konnte gut die Luft anhalten. Also bin ich in das Becken gehüpft und habe nach ihr gegriffen. Dann erst half auch ein Erwachsener. Meiner Cousine war nach diesem Unfall schwindelig. Es war ein ziemlicher Adrenalinkick und nicht recht lustig, aber trotzdem ein schönes Gefühl, geholfen zu haben.“

Kein Einzelfall!

Auch die 12-jährige Tabea aus Villach erzählte uns von einer gefährlichen Situation im Wasser, die sie selbst miterlebt hatte:

„Als ich 7 oder 8 Jahre alt war hat mich eine Welle im Meer hinunter gedrückt und ich wäre fast nicht mehr aufgetaucht. Meine Eltern wollten auch gerade ins Wasser gehen und mussten mich suchen, weil ich so plötzlich untergegangen war. Sie haben mich rausgezogen und ich musste zur Kontrolle ins Krankenhaus.“

Es braucht mehr Rettungsschwimmer!

Fast jeder Jugendliche mit dem wir am Action Camp gesprochen hatten, konnte uns eine solche oder ähnliche Geschichte erzählen. Für uns von Sicher im Wasser ein klares Signal, dass es noch mehr Rettungsschwimmerinnen braucht, damit auch wirklich jeder Sicher im Wasser sein kann.

Worauf wartest du noch?

JETZT RETTUNGSSCHWIMMER WERDEN!

 

*Keine repräsentative Umfrage, Stimmungsbild der teilnehmenden Jugendlichen des Action Camp in Velden 2017

Von ÖJRK Allgemein